Gesamtverkehrskonzept

Die Gemeinde Kriens wächst und wird dichter, unter anderem in Luzern Süd oder im bestehenden Zentrum von Kriens. Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf die künftige Mobilität. Zudem bewegen wir uns gemäss den aktuellen Verkehrszahlen  immer öfters und auf längeren Distanzen, was ebenfalls Mehrverkehr erzeugt. Wir nutzen auch vermehrt nicht nur ein einziges Verkehrsmittel, sondern wählen für jeden Zweck und für jede Strecke das passende aus. Mit der fortschreitenden Digitalisierung werden ausserdem die heutigen Verkehrsmittel zunehmend verschmelzen.

Damit der Verkehr in Kriens unter diesen Voraussetzungen auch in Zukunft fliesst und in den Quartieren eine hohe Lebensqualität herrscht, hat die Gemeinde Kriens ein Gesamtverkehrskonzept erarbeitet. Das Konzept zeigt, wie die Gemeinde den Verkehr in den nächsten 15 Jahren abwickeln möchte. Es beinhaltet Massnahmen für alle Verkehrsmittel, aber auch zu Themen wie Parkierung, Verkehrsmanagement, Mobilitätsmanagement und Verkehrsmonitoring. Zudem ist das Gesamtverkehrskonzept eng mit dem Bau von neuen Wohn- und Arbeitsplatzgebieten abgestimmt.

Mitwirkung

Nachdem im April 2018 der Gemeinderat den Entwurf des Gesamtverkehrskonzepts präsentiert hat, startete die öffentliche Mitwirkung. Neben einem Workshop mit rund 100 Personen, fand vom 22. Mai bis am 30. Juni 2018 eine schriftliche Vernehmlassung statt. Es gingen 51 Stellungnahmen mit total 370 Anträgen von Behörden, Parteien, Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen ein. Das Gesamtverkehrskonzept wurde insgesamt überwiegend positiv aufgenommen. Mehrheitsfähige Rückmeldungen aus Workshop und Vernehmlassung wurden in die finale Fassung des Gesamtverkehrskonzeptes eingearbeitet. Sie wird am 8. November 2018 im Einwohnerrat behandelt. Danach startet die schrittweise Umsetzung der Massnahmen. Die Gemeinde setzt sich dafür ein, dass auch die Umsetzungsprojekte unter breiter Partizipation erarbeitet werden.

Downlaods

Basis des Gesamtverkehrskonzepts bildet die Strategie der verkehrlichen Entwicklung. Sie wurde vom Einwohnerrat am 17. Dezember 2015 zustimmend zur Kenntnis genommen.