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Eichhof West: Bundesgericht gibt grünes Licht für weitere Planung

Die geplante Überbauung von der Luzernerstrasse her wird den Orsteingang von Kriens zukünftig prägen.

Es kann weitergehen mit der Gestaltung des Areals Eichhof West am Krienser Ortseingang. Das Bundesgericht hat als letzte Instanz abschliessend entschieden, die Beschwerden von privater Seite gegen den Bebauungsplan abzuweisen.

Damit kann die private Bauherrschaft – die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich – ihr Projekt auf diesem Areal weiter konkretisieren. Diese hatte das Areal zwischen dem Portal des Sonnenbergtunnels und dem Brauereiareal im Jahr 2008 übernommen. Ein erstes Projekt wurde komplett überarbeitet, nachdem der Krienser Einwohnerrat nicht darauf eingetreten war. Unter Einbezug der politischen Parteien und der Nachbarschaft wurde ein zweites Projekt entwickelt, das rund 270 Mietwohnungen und ein Bildungszentrum für 500 Studierende (Hotelfachschule mit 280 Appartements für die Studierenden) sowie Büro- und Gewerberäume vorsieht. Das Projekt beinhaltet ein Hochhaus mit einer Höhe von 53 Metern, das aus Rücksicht auf das bestehende Quartier am Sonnenberghang unmittelbar an die Langsägestrasse gerückt wurde.

Den Bebauungsplan für dieses revidierte Projekt hat der Krienser Einwohnerrat im Jahr 2014 einstimmig genehmigt, der Regierungsrat des Kantons Luzern hatte diesen ebenfalls genehmigt. Anwohner aus der direkten Nachbarschaft haben diese Entscheide jedoch juristisch angefochten. Sie schöpften damit ihre Rechtsmittel aus, weil sie durch die geplante Bebauung des Areals den Wert ihrer Liegenschaften am Sonnenberghang geschmälert sahen.

Als letzte Instanz hatte jetzt das Bundesgericht den Fall zu beurteilen, an den die Einsprecher die Entscheide der Vorinstanzen weitergezogen hatten. Dieses gab nun den Krienser Behörden und dem Regierungsrat recht und wies die Einsprachen alle ab.

Für die Grundeigentümerin BVK besteht damit die nötige Planungssicherheit, um die nächsten Projektschritte in Angriff zu nehmen. Es wird mit Investitionen in der Höhe von 200 Millionen Franken gerechnet.