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Freiwillige starteten den Aufbau für den Weihnachtsmarkt

Drei Tage wird der Weihnachtsmarkt im Bellpark ab kommenden Freitag dauern. Heute haben die eigentlichen Aufbauarbeiten begonnen. Für die «himmlische Atmosphäre» stehen auch zahlreiche Freiwillige im Einsatz.

Was wäre unsere Gesellschaft ohne jene Menschen, die sich uneigennützig in den Dienst einer guten Sache stellen? Freiwilligenarbeit ist an vielen Orten unverzichtbar. So ist das auch beim Weihnachtsmarkt im Bellpark Kriens. Dort stehen über alles mehr als 50 Freiwillige im Einsatz, die sich für Organisation, Auf- und Abbau sowie für den Betrieb an den drei Markttagen engagagieren.

Das Organisationskomitee selber arbeitet dabei ebenso ehrenamtlich wie jene Crew von Helferinnen und Helfern, die in den Tagen vor dem Anlass auf dem Areal im Einsatz steht. Und wie an vielen Orten erfolgt deren Einsatz auch im Bellpark in Kombination mit «Profis». Denn dort, wo aus naheliegenden Gründen Profis gefragt sind, stehen diese auch im Einsatz. Staplerfahren etwa, das Zimmern der Standplattformen oder Stromanschlussarbeiten werden durch Profis ausgeführt.

Dazu packen auch Mitarbeitende der Sport- und Freizeitanlagen (Parkbad) und Werkdienste mit an, wenn es gilt, mit Muskelkraft und Spezialfahrzeugen die 60 Stände am richtigen Ort zu platzieren und zusammenzubauen. Die Gemeinde engagiert sich mit diesem Einsatz für einen Anlass, der im gesellschaftlichen Leben von Kriens inzwischen einen sehr hohen Stellenwert hat. Für das OK ist dieser Support unverzichtbar. Und trotzdem besteht dafür ein «Notfallplan». Denn wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern, würde die Manpower der Werkdienste wegfallen und müsste vom OK mit dem «Plan B» abgedeckt werden. Denn die ordentlichen Aufgaben der Werkdienste (etwa in der Schneeräumung) hätten klare Priorität.

Für fast alle anderen Arbeiten stellen sich Ehrenamtliche zur Verfügung, die an zwei oder drei Tagen Ihre Zeit zur Verfügung stellen und am Aufbau der Weihnachtsmarkt-Landschaft mithelfen. Das sind Pensionierte, Selbstständige, Interessierte – alle mit der Überzeugung, sich für eine gute Sache einzusetzen.

Nachdem in den letzten Tagen bereits erste Vorboten des Marktes sichtbar waren, herrscht seit Dienstag früh Hochbetrieb. Drei Tieflader-Lastwagen haben die rund 60 Stände angeliefert. Im Anschluss daran wurden fast im Minutentakt weiteres Material angeliefert. Das betraf insbesondere Material, das die Gemeinde selber im Inventar des Festmobiliars nicht führt. So wurde Strohballen, Kindereisenbahn, Partyzelte, Brennholz oder Holzschnitzel nach einem detaillierten Materialplan angeliefert und deponiert. Und auch die gesamte Infrastruktur für die Gastronomie-Betriebe musste angeleifert werden. Denn für die Verpflegungsstände und das (geheizte) Märt-Bistro galt es, sehr viel Material auf den Platz zu bringen.

Am Mittwoch sollte der Aufbau abgeschlossen sein, sodass ab Donnerstag die Aussteller ihre Stände einrichten und dekorieren können. Am Donnerstag ist auch das OK noch mit Dekorationsarbeiten beschäftigt, damit dann am Freitag 8. Dezember alles bereit ist, wenn die ersten Marktbesucher um 13 Uhr eintreffen.

Herzlichen Dank dem gesamten Team der Freiwilligen für deren grosses Engagement im Dienste einer guten Sache.