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Die bäuerliche Seite von «Stadtleben am Pilatus»

«Anka» und die stolzen Züchter vom Hof Ruedi Kilchmann

Ob Kriens eine Gemeinde oder eine «Stadt» sei, soll anfangs 2018 entschieden werden. An der Jahresschau der Braunviehzüchter zeigt unbesehen von dieser Frage aber die nach wie vor vorhadene bäuerliche Seite von Kriens. Vor dem Meiersmattschulhaus wurden die schönsten Kühe der Krienser Braunviehzüchter prämiert. «Anka» vom Hof von Ruedi Kilchmann (Sackweid, Obernau) erhielt die Schleife als «Miss Kriensertal».  

Es ist jedes Jahr ein spezielles Schauspiel, wenn die Krienser Landwirte ihre schönsten Tiere ins Tal treiben und entlang der Südstrasse fein säuberlich aufreihen. Die Landwirte stellen sich mit ihren Tieren den gestrengen Augen der «Preisrichter». Diese beurteilen die Kühe in mehreren Kategorien und nach verschiedenen Kriterien. Höhepunkt des Anlasses ist dann die Wahl der «Miss Kriensertal». Für diese Konkurrenz stellen die Braunviehzüchter das ihrer Meinung nach beste Tier in den Ring.

Die beiden Juroren haben die Tiere fachgerecht und kritisch geprüft. Am Schluss wurde «Anka», ein Tier aus dem Stall von Ruedi Kilchmann (Sackweid) zur Miss Kriensertal ausgezeichnet. Gemeindeschreiber Guido Solari konnte der stolzen Züchterfamilie gratulieren und dem Siegertier die blau-weisse Schleife überziehen. Insgesamt stellten die beiden Juroren den Krienser Braunviehzüchtern sehr gute Noten aus. Es werde in er Tierzucht rund um Kriens sehr gewissenhaft und nachhaltig gearbeitet.

Nach der Viehschau trafen sich die Landwirte im Schappe zur «Buurechilbi».

«Stadtleben am Pilatus» ist der Titel der langfristig ausgelegten Planung des Gemeinderates. An der 48. Gemeinde-Viehschau zeigte Kriens das nach wie vor auch noch vorhandene bäuerliche Gesicht.