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«Nord-Süd-Gipfel» auf Schloss Schauensee

Die Gemeinderäte von Emmen und Kriens vereint vor der Kapelle auf Schloss Schauensee

«Aussenpolitisches Treffen» mit dem Gemeinderat Emmen

Auch Gemeinden pflegen ihre «Aussenpolitik». Spätestens seit der abgelehnten Fusionsabstimmung hat die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg eine andere Bedeutung erhalten. Auch der Gemeinderat kriens trifft sich deshalb regelmässig mit Vertretungen anderer Gemeinden.

Am Mittwoch strahlte die Sonne über Kriens und tauchte das Tal und angrenzende Hügel in schönste Frühlingsfarben. Diesen Tag hat sich der Gemeinderat Emmen ausgesucht, um mit ihrer Amtskollegin und den Amtskollegen aus Kriens aktuelle Themen zu besprechen und den gegenseitigen Gedankenaustausch zu pflegen. Beide Gemeinderäte trafen sich auf Schloss Schauensee - so wie das bei solch offiziellen Anlässen häufig der Fall ist. 

Der Austausch stand ganz im Zeichen der gegenseitig guten Beziehungen, haben doch die zweitgrösse Gemeinde des Kantons (Emmen) und die drittgrösste (Kriens) in vielen Bereichen ähnliche Aufgabenstellungen und Probleme zu bewältigen. Auch wenn es aufgrund der geografischen Lage zu weniger Berühungspunkten kommt als etwa mit der Stadt Luzern oder mit Horw, so stehen beide Gemeinden doch im regen Austausch.

Der Austausch war dennoch intensiv. Das Treffen der beiden vollständig anwesenden Exekutiven mit ihren beiden Gemeindeschreibern könnte als so etwas wie ein «Nord-Süd-Gipfel» bezeichnet werden. Denn beide Gemeinden befinden sich aktuell in einer starken Wachstumsphase. Emmen (mit dem Entwicklungsgebiet «Luzern Nord» am Seetalplatz) und Kriens (mit dem Gebiet «Luzern Süd» rund um den Bahnhof Mattenhof) beschäftigen sich mit ähnlichen Herausforderungen wie Verkehr, Infrastruktur und Finanzpolitik im Kontext mit einem starken Wachstumsschub.

Verschiedene Themen wurden bei einem gemeinsamen Arbeitstreffen besprochen. Beim anschliessenden MIttagessen wurde der gegenseitige Gedankenaustausch über die eigentlichen traktanden hinaus gefördert.