Lichtverschmutzung

Kriens bei Nacht (Quelle: M. Burch, Astronomische Gesellschaft Luzern)

Vor einem Jahrhundert begann die Beleuchtung der Aussenräume mit Kunstlicht. Seither wird unsere Umgebung immer mehr und stärker beleuchtet. Nicht optimal installierte oder falsch betriebene Aussenbeleuchtungen führen dabei zu sogenannter "Lichtverschmutzung".
Diese künstliche Aufhellung des Nachthimmels beeinträchtigt bestehende Ökosysteme. Sie kann bei Lebewesen zu Orientierungsverlust und anschliessendem Erschöpfungstod führen. Zudem erhöht nutzloses Licht die Stromkosten und kann negative Auswirkungen auf uns Menschen haben. Wegen des künstlichen Lichts geht allmählich auch die Sicht auf den Sternenhimmel verloren - ein Phänomen, das die Menschheit seit Jahrtausenden fasziniert.
Mit einfachen Massnahmen können all diese negativen Auswirkungen vermindert werden, ohne auf eine ausreichende Aussenbeleuchtung verzichten zu müssen. Der 5-Punkte-Check hilft weiter:

  1. Notwendigkeit: Macht eine Beleuchtung überhaupt Sinn?
  2. Abschirmung: Wird nur das gewünschte Objekt beleuchtet?
  3. Richtung: Strahlt das Licht von oben nach unten?
  4. Beleuchtungsstärke: Wird nur so stark wie nötig beleuchtet ?
  5. Zeitliche Begrenzung: Brennt das Licht nur dann, wenn es gebraucht wird?

Wenn Sie alle Fragen mit "ja" beantworten können, ist die Installation einer Leuchte sinnvoll.
Weitere Informationen erhalten Sie aus den Merkblätter zur Verminderung der Lichtverschmutzung:

Lichtverschmutzung (Merkblatt Umweltfachstellen)

Stopp der Lichtverschmutzung (Amt für Umweltschutz und Energie BL)


Weitere Informationen: Umweltberatung Luzern


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