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Zweiter Workshop zur SüdAllee

Am 12. September 2018 trafen sich rund 150 Interessierte im Schappe-Saal in Kriens, um zu erfahren, wie die SüdAllee künftig aussehen soll und wie die Anliegen, die am ersten Workshop eingebracht wurden, nun in der Konzeptstudie aufgenommen wurden.

Die Entwicklungen rund um LuzernSüd geben bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der umliegenden Quartiere zu reden, so auch die geplante «SüdAllee». Als verbindendes und identitätsstiftendes Mobilitäts- und Gestaltungselement zieht sich die «SüdAllee» von der Arsenalstrasse bis zum Horwer Seebecken durch das gesamte Gebiet LuzernSüd. An einem öffentlichen Workshop am 21. März 2018 informierten die Gemeinden und LuzernPlus über die Konzeptstudie «SüdAllee». Die unterschiedlichen Ausgangslagen für die einzelnen Abschnitte (Eichhof bis Horw See) wurden vorgestellt. Anschliessend hatten die über 140 teilnehmenden Personen Gelegenheit, in Gruppen einzelne Abschnitte sowie die Idee der «SüdAllee» als Ganzes zu diskutieren. Dabei wurde deutlich, dass für die einzelnen Abschnitte sehr unterschiedliche Vorstellungen betreffend Wegeführung und Gestaltung der «SüdAllee» bestehen. Für den Abschnitt Kuonimatt wurden die meisten Anmerkungen und Vorschläge zusammengetragen. Die Ergebnisse wurden in einer Fotodokumentation festgehalten.

Um die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner in der Weiterbearbeitung der Konzeptstudie «SüdAllee» besser berücksichtigen zu können, sind in der Zwischenzeit Vertreter aus dem Quartier Kuonimatt in die Arbeitsgruppen von LuzernSüd hinzugezogen worden.

Nun liegt die Konzeptstudie im Entwurf vor und wurde am 12. September 2018 an einem öffentlichen Workshop vorgestellt. In Horw ist der Raum für die Südallee ist grundsätzlich vorhanden: die Technikumstrasse hat Potential zur Aufwertung. Die Entwicklung des Hochschulcampus ist hier Treiber für Neugestaltung; die Konzeptstudie ist dabei richtungsweisend und fliesst in den Campus-Wettbewerb ein. Der Gemeinderat Horw steht hinter dem Konzept, wie Thomas Zemp ausführte.

In Kriens ist der Abschnitt Eichhof bis Kreisel Mattenhof eine wichtige verkehrsorientierte, siedlungsverträgliche Verbindung im Gebiet LuzernSüd mit Querungen und Vernetzung von und nach Kriens Zentrum und zur Allmend. Die Erdgeschossnutzungen sollen die Strasse beleben.

Im Abschnitt Kuonimatt (Mattenhof bis Kreisel Steinibach) ist die SüdAllee keine Durchgangsstrasse für Autos. Die Buslinie bleibt auf der Rosen-/Kreuzstrasse, es gibt keine Verlagerung der Strecke auf die SüdAllee. Die Veloschnellroute Nord-Süd führt nicht durch die Kuonimatt, dazu soll künftig der sogenannte Bogenweg ausserhalb des Quartiers dienen. Die SüdAllee durch die Kuonimatt ist ein Gestaltungselement mit Funktionen für das Quartier (Begegnung, Fuss-und Radverkehr), denkbar ist die Gestaltung als Begegnungszone (Tempo 20) und mit Bäumen. Die Verbindung über den Schlimbach soll gemäss Gemeinderat Kriens als Konzeptelement bleiben, die Gemeinde forciert aber kurzfristig kein Projekt.

Die Teilnehmenden nahmen positiv zur Kenntnis, dass keine durchgehende Strasse für Autos und den Bus entsteht und dass der Bogenweg für die schnellen Velos erstellt wird. Die Gestaltung der Strassen im Kuonimattquartier stösst aber weiterhin auf Skepsis. Gemeinderat Matthias Senn gab das Versprechen, dass bei weiteren Planungsschritten, die Bevölkerung wieder einbezogen wird.

Die beiden Workshops wurden von Mitarbeitenden des Instituts für Soziokulturelle Entwicklung der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit im Auftrag der Gemeinden Kriens und Horw sowie des Gebietsmanagements LuzernSüd geleitet. Eine Fotodokumentation wird wiederum die Ergebnisse zusammenfassen und auf der Website www.luzernsüd.ch publiziert. Die Umsetzung der Konzeptstudie erfolgt später durch einzelne Projekte der Gemeinden unter Beizug der Anstösser und der Bevölkerung.

www.luzernsued.ch